Öffentliche Veranstal­tung 2. November 2015

Im November 2015 orientierten Vertreter von Kanton und Stadt Zürich sowie der drei Institutionen über den Stand der Weiterentwicklung des Hochschulgebiets Zürich Zentrum und stellten sich den Fragen der Bevölkerung.
 

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Die Veranstaltung im Kunsthaus Zürich stiess auf grosses Interesse, rund 450 Personen nahmen daran teil. Moderatorin Esther Girsberger fühlte den fünf Vertretern auf den Zahn. Aus dem Publikum kamen skeptische Fragen zu den geplanten Gebäuden und zum Einbezug der Bevölkerung in die Planung. Gemeinderat Markus Knauss (Grüne) kritisierte die ungelösten Verkehrsfragen im Hochschulgebiet und die seiner Meinung nach zu klein geratenen Frei- und Grünräume zwischen den geplanten Neubauten. Eine Quartierbewohnerin warnte demgegenüber davor, dass ohne das Projekt nach und nach eine Brache entstehen könnte.

«Dass ein solches Generationenprojekt auch Fragen und Kritik aufwirft, ist normal», sagte Regierungsrat Markus Kägi. Die Bedenken werden ernst genommen und Akteure wie die Quartiervereine, Interessengruppen und der Heimatschutz in die Diskussion mit einbezogen  – soweit dies im aktuellen Stadium der Richt- und Gestaltungsplanung möglich sei. Auch betonte er, dass das Projekt nicht auf einen Schlag realisiert werde, sondern das Ergebnis eines langen Prozesses in mehreren Etappen und über Jahrzehnte hinweg sei, der sich immer wieder aufs Neue an der Bedürfnisentwicklung und an der Mach- und Finanzierbarkeit orientieren müsse: «Schritt für Schritt vorgehen ist das Motto.»

Die Bevölkerung wird auch im diesem Jahr Gelegenheit haben, sich zum Projekt zu äussern und darüber mit den Projektverantwortlichen zu diskutieren. Wir nehmen die am Anlass konkret angesprochenen Themen wie Verkehr, Freiräume und Volumen auf und werden aufzeigen, wie wir damit umgehen.