Nach und nach zum neuen Hoch­schul­gebiet

Mit einer sorgfältigen Gebietsplanung wurden in den letzten Jahren die Grundlagen gelegt für die bauliche und räumliche Weiterentwicklung im Hochschulgebiet Zürich Zentrum.

Mit der Festsetzung der kantonalen Gestaltungspläne ist die Gebietsplanung für das HGZZ abgeschlossen und die einzelnen Bauvorhaben können projektiert werden. Dahinter liegt eine sorgfältige und umfangreiche Planungsphase.

Der Grundstein für die heute vorliegende Planung wurde im September 2011 gelegt. Damals entschied der Regierungsrat die Weiterentwicklung von USZ, UZH und ETH am Standort Zürich Zentrum umzusetzen. Vorangegangen waren eine Reihe strategischer Entwicklungs- und Testplanungen. Diese haben unter anderem gezeigt, dass eine Verdichtung des Hochschulgebiets möglich ist. Darauf basierend wurde in den darauffolgenden Jahren ein Masterplan erarbeitet. Dieser zeigt die Perspektive für die bauliche und räumliche Weiterentwicklung der drei Institutionen. 2014 wurde er durch den Regierungsrat, den Stadtrat, den Spitalrat, den Universitätsrat und den ETH-Rat genehmigt.

Zusammen mit den Städtebaulichen Vertiefungsstudien sowie Berichten zu weiteren Vertiefungsthemen wie Verkehr und Mobilität sowie Frei- und Grünräume bildet der Masterplan die Grundlage für den Richtplaneintrag. Die dazu nötige Teilrevision des kantonalen Richtplans wurde im April 2015 vom Regierungsrat beschlossen und dem Kantonsrat zur Genehmigung überwiesen. Dieser hatte nach eingehender Prüfung durch die zuständigen Kommissionen den Richtplaneintrag im März 2017 genehmigt. Mit dem Eintrag im kantonalen Richtplan wurde das Vorhaben somit behördenverbindlich festgelegt. Bereits während der Richtplandebatte im Kantonsrat wurde an den kantonalen Gestaltungsplänen gearbeitet und das Projekt weiter optimiert. So konnten beispielsweise die benötigte Geschossfläche sowie die maximale Gebäudehöhe reduziert werden. Zudem wurde unter anderem auch die Verkehrsplanung weiterbearbeitet. Mit der Festsetzung der Gestaltungspläne sind die planungsrechtlichen Grundlagen geschaffen und es können die konkreten Bauvorhaben ins Auge gefasst werden. Dabei wird auch weiterhin mit grösster Sorgfalt vorgegangen und die Vorhaben werden– nicht zuletzt zeitlich – aufeinander abgestimmt.

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Innerhalb dieses maximalen Rahmens werden die Neubauten entstehen.