Das Hoch­schul­gebiet nimmt Form an

Die einzelnen Bauvorhaben werden nun konkreter. Ein erster Archi­tek­tur­wettbewerb ist bereits gestartet, ein zweiter ist in Vorbereitung.

Nachdem die planungsrechtlichen Grundlagen definiert sind, starten die Universität Zürich (UZH) und das UniversitätsSpital Zürich (USZ) die Architekturwettbewerbe.

Das USZ will für seine Patientinnen und Patienten, für die Besucher und für die Mitarbeitenden eine Infrastruktur schaffen, die Wohlbefinden und Wertschätzung vermittelt. Die Bauten sollen sich gut in den Stadtraum integrieren. Um diese Ziele bestmöglich zu erreichen, gestaltet das USZ den Architekturwettbewerb für die erste Bauetappe im Kernareal als Studienauftrag. Zuerst wurden sieben Generalplanerteams ausgewählt, die sich am Wettbewerb beteiligen. Gleichzeitig konnte ein Beurteilungsgremium mit renommierten Experten gebildet werden. Im Oktober begann der zweistufige Studienauftrag. In diesem Verfahren erarbeiten die Teams Lösungsansätze für die erste grosse Etappe des Projekts Hochschulgebiet Zürich Zentrum und stehen dabei im Dialog mit dem Beurteilungsgremium.

Die Universität Zürich bereitet ihrerseits die sogenannte Wettbewerbsphase für das «Lehr- und Lernzentrum» auf dem Areal Wässerwies vor. Derzeit werden die Wettbewerbsunterlagen für einen modernen und betrieblich effizienten Neubau mit internationaler Ausstrahlung erarbeitet. Mit seinem vielfältigen Raum- und Arbeitsplatzangebot, seiner zeitgemässen technischen Ausstattung und einladendem Ambiente steht das Lehr- und Lernzentrum Studierenden und Forschenden «in der Stadt» und «aus der Mitte der Stadt» als ideale Umgebung für universitäres Lehren, Lernen und Forschen offen. Um diesem hohen Anspruch gerecht zu werden, führt die UZH bis Ende 2018 einen einstufigen Projektwettbewerb mit Präqualifikation durch. Aus der Präqualifikation werden mehrere Teams durch eine internationale Jury ausgewählt. Diese bearbeiten anschliessend die sehr anspruchsvolle Aufgabenstellung. Abschliessend ist es Aufgabe der Jury, aus den eingereichten Projekten das Siegerprojekt zu wählen. Nach heutiger Planung wird zirka 2022 mit der Realisierung begonnen.